Freitag, 23. Mai 2014

Haarbänder, Knit Wraps und Newborn Sets

Ich hab ja schon erzählt, dass ich ein bisschen was für Fotografen mache.
Hier noch ein paar Fotos dazu:
Ein paar zarte Haarbänder für Neugeborene und Knit Wraps.

















Außerdem sind auch noch ein paar Newborn-Sets entstanden:

 z. B. mit Dreieckstuck (als Hals- oder Kopftuch verwendbar) oder aus hauchzarter Spitze

 dieses Set kann durch Ohren an der Mütze und einem netten Bommelschwänzchen an der Hose auch als "Bärchen" genutzt werden

Freitag, 9. Mai 2014

Fotografenzubehör

Eine Freundin von mir hat sich als Fotografin selbständig gemacht und über sie bin ich auf die Idee gekommen, auch Dinge für Fotografen herzustellen, sogenannte "Foto-Props".
Hier also nun eine kleine Auswahl an Dingen, die man z. B. für die Baby-Fotografie verwenden kann.











Mittwoch, 9. April 2014

Dirndl

So, wie ihr euch erinnern könnt, hab ich vor Urzeiten mal angefangen, das Dirndl (das ein Weihnachtsgeschenk für meine Mutter war) zu nähen.
Jetzt ist es fertig. Und hier sind die Bilder...
Die Zierschnürung zieht es ohne Inhalt natürlich ein bisschen zusammen - wenn da mal die Oberweite drinnen steckt, dann bleibt das auch glatt :-)
 Ihr erinnert euch an die Froschmaulrüsche: So sieht sie am Ausschnitt aus.

 Und so sieht das Ganze hängend ohne Inhalt dafür mit starkem Rückenwind aus.
Die Schürze links ist von meinem langen Dirndl (also viel zu lange für das hier). Meine Mama ist ein bisschen kleiner als ich und wollte das Dirndl nur Wadenlang - deshalb passt die Schürze nicht - aber man kann es sich einfach besser vorstellen, wie es dann mal aussehen wird, oder?

Sonntag, 9. Februar 2014

Resteverwertung

Ihr erinnert Euch noch an meinen Post zum Thema "Use what you have"? Hier wurde aus einer kaputten Jeans (Reißverschluss defekt) eine Tasche. Dabei blieben ein ganzer und ein halber Hosenfuß übrig. Was macht man nun damit?

Vorschlag:
Einen Turnbeutel:


Man braucht:
Ein Hosenbein
Kordel, die so lang sein muss, dass sie zweimal von unten nach oben geht und einmal oben drumherum passt + etwas Spielraum für den Knoten (oder als Rechenformel: 2x Länge + 2x Breite oben + etwas Kordel für den Knoten).
Falls ihr den Beutel verzieren wollt ist das vorher meistens leichter, geht aber danach genauso. Solltet ihr mit der Nähmaschine eine Applikation aufbringen wollen, müsst ihr evtl. die Seitennähte öffnen - da ich dazu viiiiiel zu faul war, habe ich das Erdmännchen aus Filz ausgeschnitten und per Hand aufgenäht...

Und schon geht's los:
Man schneide das Hosenbein in der gewünschten Länge + einer Zugabe von etwa 2-3 cm ab.
Unten knapp über dem Abschluss zwei Knopflöcher einnähen (oder eines und dabei beide Seiten fassen) (hier muss später mal die Kordel durch).
Die obere Kante versäubern, die Nahtzugabe umbügeln (das wird der Tunnelzug für die Kordel). Etwa 0,5cm - 1 cm von der Kante ebenfalls zwei Knofplöcher einnähen - dabei eines auf der Vorderseite des Beutels und eines auf der Hinterseite (alternativ ein langes, durch das die gewählte Schnur zweimal nebeneinander passt). In meinem Fall ist das knapp rechts und links neben der Hosenbein-Längs-Naht. Unbedingt darauf achten, dass die Nahtzugabe nicht mitgefasst wird (und dass der Bereich, in dem das Knopfloch liegt später auf dem Tunnelzug ist - also in dem Bereich, in dem von hinten die Nahtzugabe kommt :-)  )
Knopflöcher aufschneiden
Nahtzugabe umnähen
unten kurz über dem Saum abnähen,
Kordel einfädeln. Dafür  von hinten durch das/die unteren Knopflöcher gehen, Kordel nach oben führen, einmal durch den Tunnelzug (beim vorderen Knopfloch rein, beim hinteren wieder raus (oder wenn ihr nur eines genäht habt: rein, einmal rum, wieder raus.), Schnur nach unten führen und mit dem unteren Ende verknoten.
Et voilà - fertig ist der UWYH-DIY-Schnell-schnell-Beutel

Donnerstag, 30. Januar 2014

Dirndl-Projekt 2 - Zwischenstand

Hier noch ein paar Fotos zum Zwischenstand des Mama-Dirndls.
 Das ist der Zuschnitt des Futters - bereits abgenäht und an den Schultern zusammengesetzt zum Probieren ob die Nähte stimmen.
  Hier die mit Einlage versehenen Schnitt-Teile des Oberstoffs
 Das werden (hoffentlich) mind. 86 cm Froschgoscherrüsche. Wer wissen will, wie man die macht steht hier.
Ich nähe allerdings nicht alle erst ab und ziehe sie dann zusammen, sondern ich markiere die Abstände und dann nähe ich zuerst die "Schlaufe", ziehe dann die Mitte nach unten und die Seiten nach innen - alles in einem Schritt und nähe mit einem Faden (per Hand) so die ganze Rüsche nach und nach durch.
 Das sind Bilder vom Rückenteil des Mieders mit der mühsam ausgesuchten Posamentenborte auf den Trennungsnähten.



Und hier noch zwei Bilder von der fertigen Froschmaulrüsche...





Jetzt muss ich "nur noch" die Kanten abnähen, die Rüsche aufbringen, den Rock in Falten legen, den Reißverschluss einnähen, den Rock säumen, die Haken für die Zierschnürung aufbringen ... insgesamt also quasi schon fast ganz fertig :-)

Montag, 27. Januar 2014

Dirndl-Project die 2.

Ich habe meiner Mutter versprochen, ihr ein Dirndl zu nähen. Praktischerweise war Weihnachten dazwischen - hatte ich also schon ein Geschenk.
Ein bisschen schwierig ist, dass meine Mama keine wirkliche Vorstellung davon hat, was sie will. Langsam aber sicher kommen wir dem Ganzen aber auf die Schliche.

Den Stoff haben wir schon vor Weihnachten rausgesucht.
Das Mieder wird aus einem leicht gecrashten satinartigen Stoff in schwarz, der Rock ebenfalls schwarz allerdings mit gestickten Röschen in rot, blau und gelb drauf. Bei der Schürze gehen unsere Meinungen noch auseinander - aber da können wir noch kucken, wenn das Dirndl fertig ist.

Nach langem Hin und Her haben wir uns schon mal auf die grundsätzliche Form geeinigt. Die Basisdaten sind also:
vorne Herzerlausschnitt, hinten mit Spitze auf die Mitte
Reißverschluss an der Seite
Zierschnürung vorne
die Trennnähte hinten mit Posamentenborte besetzt
der Ausschnitt mit Froschgoscherl verziert

Und ich war doch glatt schon fleißig.
Ich habe bereits:
- das Futter genäht,
- meine Mutter zur ersten Anprobe gezwungen,
- die richtige Schnittführung festgelegt
- den Oberstoff mit Einlage verstärkt und ebenfalls schon genäht
- mit meiner Mutter die Posamentenborte gekauft (und das klingt leichter, als es war)
- den Stoffstreifen fürs Froschgoscherl hergerichtet (genäht, gewendet, gebügelt und angezeichnet)

Als nächstes steht das Nähen des Froschmauls an (ätzende, pfriemlige Klein-Handarbeit - aber wenn's schee macht).
Danach das Reihen des Rocks (ebenfalls eklige, pfriemlige Handarbeit - aber danach schön).
Und dann muss man eigentlich alles nur noch zusammensetzen und Zusammennähen und schwupps - schon ist das Dirndl fertig...
Na gut, wird schon noch ein bisschen dauern, aber egal.

Sonntag, 26. Januar 2014

Altlasten aufarbeiten

Ich hatte ja letztes Jahr ein Überraschungspaket von Stoffe Hemmers gewonnen. Darin waren ein paar tolle Fahrzeug-Stoffe. Als ich die gesehen habe, wollte ich sofort eine Patchworkdecke für meinen Sohn draus machen.
Problem: Ich kann nicht patchen... Ich kann es immer noch nicht, aber sie ist trotzdem irgendwie fertig. Jeder echte Patcher würde mich dafür steinigen, auslachen oder mit einem gnädigen Stirnrunzeln ignorieren... Egal. Ich bin fast sicher, dass mein Sohn sie mögen wird.

Außerdem hatte ich auf meiner Facebookseite  anlässlich des 100. "Gefällt mir"s ein Gewinnspiel ausgeschrieben und da wurde von der Gewinnerin eine Tasche gewünscht. Nachdem wir uns grob über das Aussehen und den Stoff einige waren (eine schwere Geburt), habe ich also heute noch eine Tasche gemacht:


Außen eine kleine Tasche und ein Minifach in der Taschenklappe, innen eine ziemlich große Tasche für Handy/Geldbeutel etc. und ein Schlüsselband. Die Gewinnerin möchte die Tasche evtl. auch nutzen, um ihren Hund darin zu tragen - mal sehen, ob das klappt.

Als letztes ist mir dann heute noch eine Halssocke von der Nadel gehüpft. Weil es doch jetzt kalt wird und die armen Hundebesitzer beim Gassigehen doch nicht frieren sollen. Extra dafür eine Hunde-Halssocke.

Und da sag noch einer, ich wäre nicht fleißig :-)

Sonntag, 19. Januar 2014

ENDLICH

Ich hatte jetzt dank Magen-Darm und ständig kranker Kinder und Chemo und Weihnachten und Silvester und Geburtstag und Bäh-Wetter und überhaupt ein echtes Schaffensloch.
ABER: Jetzt ist es vorbei.
Ich habe in letzter Zeit ein paar Tücher gestrickt, die ich dank der netten Genehmigung der Erfinderin der Strickmusters auch kommerziell stricken darf. Sie heißen "Drachenschwanz" und ich finde sie total toll, weil sie sich durch die Form wunderbar um den Hals legen lassen.
Hier sind zwei davon:

Der obere ringelt sich schön glatt, weil er kraus rechts gestrickt ist - der untere ist - um ihm mehr Struktur zui geben - abwechselnd glatt und kraus rechts gestrickt - daher zieht er sich etwas zusammen. Schön sind beide :-)

Außerdem durfte sich meine Jüngste beim letzten Buttinette-Besuch einen Stoff aussuchen und sich was wünschen. Sie wünschte sich ein Kleid aus einem Cordstoff mit Glitzer. Also kriegt sie ein Glitzerkleid:

Gut, dass ich mittlerweile schon so gut nähen kann, dass ich nicht mehr auf falsche Anleitungen angewiesen bin... Ich bin ja jetzt gespannt, ob es ihr gefällt

Dienstag, 26. November 2013

Winter wird's

also her mit den Mützen, Schals, Tüchern etc.

Ich habe heute eine Schlupf-Zipfel-Mütze genäht. Damit bleibt auch der Hals schön warm.
Und damit es mich in Zukunft nicht auf der Platte friert, hab ich mir noch ein paar Multifunktionstücher genäht - die kann man ja auch danach noch gut brauchen.